Spezielle Labordiagnostik

Innovative Analysen bilden die Basis der funktionellen Medizin für individuelle Therapien und für Prävention.

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Spezielle Labordiagnostik

Modernste Ursachenanalyse

Die moderne Labordiagnostik umfasst wesentlich mehr als die übliche Routinediagnostik wie das „große Blutbild“. Im Rahmen der funktionellen Medizin gibt es eine Fülle an Laborparametern, die Belastungen oder die Ursachen von Erkrankungen aufdecken können. Typische aussagekräftige Laboranalysen sind:

  • Mikronährstoffe
  • Hormone
  • Mitochondriale Dysfunktion
  • Stuhldiagnostik
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten

In Zusammenarbeit mit Speziallaboren bieten wir weitere explizite Analysen u. a. zu folgenden Themen an:

Diagnostik Immunsystem

Jeder Mensch besitzt eine angeborene Immunabwehr, die andauernd trainiert und verbessert wird. Das Immunsystem lernt das ganze Leben. Jedoch nimmt nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Alter ab, sondern auch das Immunsystem durchläuft einen Alterungsprozess. Infekte häufen sich, die nachfolgende Erholung verläuft langsamer, auch entartete Zellen können sich ungehinderter vermehren. Ist die Immunabwehr geschwächt, kann dies u. a. zu folgenden Beschwerden führen: zunehmende Infektanfälligkeit gegenüber Bakterien, Viren, Pilzen schleppende Erholung nach Infekten entzündliche Erkrankungen Zellentartungen (Tumore, Krebs) zunehmende Leistungsminderung und Antriebslosigkeit. Durch eine Vielzahl natürlicher Präparate oder nebenwirkungsfreier Methoden kann das Immunsystem wieder gezielt aktiviert werden.

Diagnostik Mikronährstoffe

Eine ausreichende Vitalstoffzufuhr ist lebensnotwendig für die Funktion aller Zellen und damit entscheidend für Gesundheit und Wohlbefinden. Je nach persönlichem Risikoprofil ist der individuelle Bedarf sehr unterschiedlich. Durch verschiedene äußere Einflüsse (Stress, Schadstoffe, schlechte Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen) oder durch Erkrankungen werden entweder zu wenig Antioxidantien zugeführt und/oder vermehrt Oxidantien produziert. In verschiedenen Lebensphasen und bei bestimmtem Risikogruppen ist der Bedarf an Vitalstoffen besonders hoch, z.B.

Mikronährstoffe
  • bei älteren Menschen
  • vor und während der Schwangerschaft
  • bei chronischen Erkrankungen
  • bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme
  • bei Dauerstress und unter starker Belastung
  • bei einseitiger Ernährung
  • bei Rauchern
  • bei Sportlern
  • bei Infektanfälligkeit
  • zur Vorbeugung von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankung

Diagnostik Neurostress

In zunehmendem Maße beeinflussen heute Stress und Hektik unseren Alltag und schädigen unsere Gesundheit. Besonders häufig sind folgende Störungen:

  • Konzentrationsstörungen
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Unruhe, Angst, Nervosität, Panikattacken
  • Müdigkeit, Energieverlust
  • Fibromyalgie
  • Potenz- und Libidostörungen
  • Reizdarm
  • Depressionen

Bei diesen Beschwerden, aber auch beim AD(H)S-Syndrom befindet sich das Stressbewältigungssystem im Ungleichgewicht. Dies äußert sich in messbaren Defiziten oder Dysbalancen chemischer Botenstoffe des Nervensystems oder des Gehirns, die den Ablauf einer normalen Stressantwort regeln. Die Messwerte dieser sog. Neurotransmitter sind die Grundlage für eine ganz spezifische natürliche Therapie zur Wiederherstellung der Botenstoffbalance

Nitrosativer Stress

Stickstoffmonoxid kann durch Reaktion mit Eisen-Schwefel-haltigen Enzymen zu einer Schädigung der mitochondrialen Atmungskette führen. Folge einer vermehrten NO-Bildung (Nitrosativer Stress) können so massive Stoffwechseldefizite sein, die sich klinisch in einem chronischen Energiedefizit äußern. Betroffene sind schnell erschöpft, brauchen längere Erholungspausen und Konzentrationsleistungen sind nur noch in eingeschränkter Zeit möglich. Ausdauerleistungen können kaum noch erbracht werden.

Eine häufig gestellte Diagnose lautet: „Chronisches Müdigkeits- und Erschöpfungs-Syndrom“.

Weitere Beispiele für typische akute oder chronische Erkrankungen mit erhöhter NO-Synthese sind Autoimmunerkrankungen und neurodegenerative Erkrankungen. Das Verständnis der molekularen Mechanismen des nitrosativen Stresses ermöglicht eine neue Sichtweise chronischer Multisystemerkrankungen. Entzündungsreaktionen, Nikotin, bestimmte Medikamente, nitritreiche Nahrungsmittel, Umweltgifte sowie psychischer und physischer Stress verursachen eine Anstieg von aggressiven Stickstoffmonoxid-(NO)-Radikalen und führen somit zu sogenanntem Nitrostress. Nitrostress verursacht eine Schädigung der intrazellulären Energiegewinnung. Hierdurch werden vor allem Zellen mit einem hohen Energiebedarf geschädigt wie Nervenzellen, Muskulatur, Herzmuskel und Zellen des Immunsystems. NO-Stress wirkt sich auf alle Körperfunktionen aus und kann gerade bei Multisystem- und Autoimmunerkrankungen eine entscheidende Rolle spielen.

Dank umfassender Labordiagnostik können wir Ihnen helfen, auch langjährigen chronischen Beschwerden auf den Grund zu gehen, deren wahre Ursache zu erkennen – und entsprechend zu behandeln. Wir beraten Sie ausführlich und nehmen uns viel Zeit für Sie!

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