Darmsanierung

der wesentlicher Schritt auf
dem Weg zu systemischer Gesundheit

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Auf dem Weg zu systemischer Gesundheit

Der Darm – das Organ der Superlative

Eine Darmsanierung gilt als wesentlicher Baustein der funktionellen ganzheitlichen Medizin. Denn lange Zeit wurde der Darm als reines Verdauungsorgan sträflich unterschätzt. Dabei ist er ein echtes Superorgan mit weitreichenden Gesundheitsfunktionen. So befinden sich ca. 80 % aller aktiven Immunzellen im Darm – was ihn zum größten Immunorgan des Menschen macht. Doch das ist nicht alles.

Milliarden von in unserem Darm lebenden Bakterien, das sogenannte Mikrobiom, bestimmen darüber, ob wir dick werden, Diabetes mellitus bekommen, ob wir lebenswichtige Nährstoffe auch wirklich aufnehmen können u.v.m. Neueste Forschung zeigt sogar, dass der Darm unsere Gefühle beeinflusst.

Gute Gründe, um auf die Darmgesundheit zu achten.

Ganzheitliche Medizin – Frauenmedizin

Der Darm – Spezialist auf vielen Ebenen

Neben seiner immensen Bedeutung für unser Immunsystem erfüllt der Darm viele weitere Aufgaben: So ist er ein großer Energielieferant. Tag für Tag spaltet der Darm Nährstoffe aus der Nahrung aus, die wir für ein aktives Leben benötigen. Ist seine Funktion gestört, klappt auch die Nährstoffversorgung nicht mehr.

Als Hormonproduzent sorgt der Darm auch für gute Stimmung. Rund 95 Prozent der Produktion des „Glückshormons“ Serotonin gehen auf sein Konto.

Darmbeschwerden werden immer häufiger

„Gesundheit beginnt im Darm!“ Diese Erkenntnis ist so alt wie die Medizin selbst. Bereits in den 4.000 Jahre alten Schriften ayurvedischer Heilkundiger wird der Darm als das Zentrum der Gesundheit beschrieben. Doch nicht zuletzt durch unsere moderne Lebensweise leiden immer mehr Menschen und Verdauungsbeschwerden und Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Auch liegt bei nahezu jeder chronischen Erkrankung (Allergien, Hauterkrankungen, chronische Entzündungen, chron. Gelenk- oder Rückenbeschwerden u.v.m.) eine Schädigung der Darmschleimhaut bzw. des Darmmilieus vor. Selbst wenn die Patienten keine erkennbaren Symptome aufweisen.

Darmsanierung für Verdauung, Immunabwehr und Psyche

Die darmassoziierte Immunbwehr beeinflusst das Immunsystem des gesamten Körpers. Laut neuester Erkenntnisse wirken die Bakterien im Verdauungstrakt über die Darm-Hirn-Achse auch auf unsere Psyche ein – in einer Weise, die man noch vor Kurzem für unvorstellbar hielt. Dieses Darm-Mikrobiom besteht aus bis zu 1.000 verschiedenen Bakterienarten. Es umfasst etwa 100 Billionen Zellen. Diese sind auf molekularer Ebene genauso ausgestattet, wie die Neurone des Gehirns, und können etwa die gleichen Neurotransmitter ausschütten.

Die Zusammensetzung unseres spezifischen Darm-Mikrobioms wird beeinflusst durch:

  • Ernährung
  • Darminfektionen und Entzündungen
  • Medikamenten
  • Dauerstress

Gestörte Darmfunktion & silent inflammation

Die Darmschleimhaut selbst stellt eine wichtige Barriere gegenüber Allergenen, Krankheitserregern und Schadstoffen wie z. B. Schwermetallen dar. Obwohl sie nur hauchdünn ist, schützt sie uns effektiv vor unerwünschten Eindringlingen und nimmt gleichzeitig alle für uns wichtigen Nährstoffe aus der Nahrung auf. Damit unsere Darmschleimhaut diese wichtigen Aufgaben erfüllen kann, muss sie selbst optimal mit Nährstoffen versorgt und frei von Entzündungen sein. Ist die das nicht, wird diese Barriere im Darm immer durchlässiger und kommt es zu einem sogenannten Leaky-Gut-Syndrom.

Darmsanierung Mikrobiom

Eine Darmsanierung basiert auf exakter Diagnostik

Es lohnt sich also, über den Zustand des Darms Bescheid zu wissen. Eine Darmspiegelung als alleinige Diagnosemaßnahme ist dafür allerdings unzureichend. Sie zeigt anatomische Veränderungen, aber keine funktionellen Störungen auf. Hingegen kann eine Stuhlanalyse im Rahmen der ganzheitlichen Medizin und in Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Labor wichtige Hinweise auf Verdauungsstörungen, Entzündungen der Darmschleimhaut, Veränderungen des Mikrobioms, Immunschwächen oder Nahrungsmittelunvertäglichkeiten geben. Auf dieser Basis können wir durch eine gezielte Darmsanierung den meisten Betroffenen  nachhaltig helfen.

Darmsanierung & Leaky Gut

Das Leaky-Gut-Syndrom beschreibt die geschädigte (undichte, löchrige) Darmschleimhaut. Das bedeutet: Durch mikroskopisch kleine Lücken in der Darmschleimhaut gelangen Stoffe in den Blutkreislauf, die dort auf keinen Fall hingehören. Das Immunsystem kann mit der Ausschüttung von Entzündungsstoffen reagieren. Die Folge ist ggf. eine sogenannte silent inflammation. Diese stillen Entzündungsprozesse wiederum können Auslöser sein für viele chronische Beschwerden sein.

Leaky Gut – wenn der Darm löchrig wird

Die Ursachen für ein Leaky-Gut-Syndrom sind häufig in ungesunder Ernährung (verarbeitete Nahrungsmittel, Dauerstress, Rauchen, Medikamenteneinnahme oder einer stark  glutenhaltigen Ernährung zu finden. Durch all dieses Einflussfaktoren verändert sich die Zusammensetzung des Mikrobioms zugunsten schädlicher Bakterien. Es kommt im weiteren Verlauf zu einer chronischen Entzündung der Darmschleimhaut sowie zu ihrer Durchlässigkeit, dem Leaky-Gut-Syndrom.

Antibiotika töten Darmbakterien

Vor diesem Hintergrund lässt sich übrigens auch die Tragweite der Einnahme von Antibiotika, welche die Bakterien im Darm schwer schädigen können, noch besser erkennen. Bei jeder unvermeidbaren Einnahme von Antibiotika sollten gleichzeitig (im Abstand von mehreren Stunden) auch Probiotika eingenommen werden.

Darmsanierung – ein Therapieansatz für chronische Erkrankungen

Leider weisen die wenigsten Ärzte auf solche Zusammenhänge hin. Dabei wäre das Leaky-Gut-Syndrom gut therapierbar und damit ein entscheidender Therapieansatz im Zusammenhang mit zahlreichen chronischen Krankheiten wie z. B. Nahrungsmittelallergien, Migräne, chronisches Erschöpfungssyndrom, Asthma, Autoimmunerkrankungen, Hauterkrankungen etc.

Ziel einer Darmsanierung ist es, die Darmgesundheit so zu stärken, dass der Darm seine vielfältigen Aufgaben wieder voll und ganz erfüllen kann.

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